Zurück

Kanton Tessin: Artificialy und CSCS bringen Apertus in die öffentliche Verwaltung

Athos Fiori
Athos Fiori
2min
Kanton Tessin: Artificialy und CSCS bringen Apertus in die öffentliche Verwaltung
Unternehmensnachrichten

Der Kanton Tessin unternimmt einen bedeutenden Schritt in Richtung digitaler Souveränität, indem er Apertus, das von der ETH Zürich, der EPFL und dem CSCS entwickelte Open‑Source‑Sprachmodell, zur Unterstützung der Übersetzungsaktivitäten der öffentlichen Verwaltung einsetzt. Die Lösung wurde vom Tessiner Unternehmen Artificialy entwickelt und vom Kantonalen Zentrum für Informationssysteme (CSI) implementiert. Sie wird direkt in den kantonalen Rechenzentren betrieben und ermöglicht es der Verwaltung, die volle Kontrolle über die Daten zu behalten und den maximalen Schutz sensibler Bürgerinformationen sicherzustellen.

Das System erlaubt die sichere Übersetzung von Dokumenten in zahlreiche Sprachen, darunter Deutsch, Französisch, Rumänisch und Ukrainisch, ohne auf externe Dienste zurückzugreifen und ohne dass Daten die öffentliche Infrastruktur verlassen. Für das Projekt wurde Apertus 8B eingesetzt, das durch einen fortschrittlichen Fine‑Tuning‑Prozess gezielt optimiert wurde, um den operativen Anforderungen der öffentlichen Verwaltung gerecht zu werden.

Es handelt sich um den ersten operativen Einsatz des Apertus‑Modells durch eine Schweizer öffentliche Institution und bestätigt das Engagement des Kantons Tessin für transparente, zuverlässige und ethisch ausgerichtete technologische Lösungen. In einer ersten Testphase werden rund 100 Mitarbeitende der Kantonsverwaltung eingebunden, deren Beitrag für die zukünftige Weiterentwicklung des Systems entscheidend sein wird.

Weitere Informationen finden Sie im vollständigen Artikel auf der CSCS-Website hier.